Tuesday, November 17, 2009

Die perfekte Jeans aus Hanf

In einem Test ist Sven Kuntzes auf der Suche nach einer umweltfreundlichen Hose: Ganz klar, dass am Ende die Hanf-Jeans gewonnen hat!
Aus dem Beitrag: Professor Armin Reller von der Universität Augsburg ist Fachmann für Baumwolle. Bei ihm frage ich nach. „Die Baumwolle wird an Orten angepflanzt, wo sie eigentlich nicht hingehört und dort braucht sie extrem viel Wasser,“ erklärt mir der Professor. „Eine Jeans braucht je nach Anbaugebiet bis 10.000 Liter Frischwasser.“ Das ist natürlich eine Menge. Schließlich werden, so habe ich gelesen, weltweit 1,8 Milliarden Jeans hergestellt. Professor Reller berichtet dann vom Aralsee in Asien. Er war einmal der viertgrößte Binnensee der Erde, so groß wie Bayern. Seit 1960 ist er aber um die Hälfte geschrumpft. Der Grund: Die Sowjetunion wollte in den 50er Jahren unabhängig von Baumwollimporten werden und legte riesige Baumwollfelder an. Doch die Gegend ist eigentlich zu trocken dafür. Also zapfte man die Zuflüsse des Sees an, um die Pflanzen zu bewässern. Außerdem wurden die Felder intensiv mit Pestiziden und Dünger behandelt. Diese Stoffe gelangten ins Grundwasser und bedrohen nun die Gesundheit der dort lebenden Menschen. „Ich habe gestern gelesen, dass ihre Lebenserwartung deutlich zurückgegangen ist. Die Lebenserwartung im Moment ist nur noch 51 Jahre,“ berichtet Professor Reller. Der Anbau von Baumwolle erzeugt also tatsächlich massive Umweltprobleme. Und was ist mit der Biobaumwolle? Ich erfahre von Professor Reller, dass sie nicht mit Pestiziden und Dünger behandelt wird, was ein großer Vorteil ist. Außerdem behandelt man beim ökologischen Anbau den Boden anders, so dass er Wasser besser speichern kann. Biobaumwolle kommt daher meist mit weniger Wasser aus. Doch jetzt bin ich hellhörig geworden. Muss es denn eigentlich unbedingt Baumwolle sein? Via: wdr.de/tv/quarks

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